Kategorie: Projektpartner Steinfurt, Datum des Beitrags: 2004-01-20
Tagebuch zu "Das Glashaus"
Dienstag, 20.01.04 18:00 Uhr Heute war endlich das erste Sprachtraining angesagt, auf das wir uns schon riesig gefreut hatten. Allerdings sollte es ganz anders entgegen unseren Erwartungen sein, denn nach ein paar entspannenden Auflockerungsübungen wie beim Sportunterricht und dem Einüben der korrekten Standposition beim Sprechen kam zunächst das Formen von Lauten an die Reihe. Also nix von wegen: Skripte raus und hinein in die erste Szene! Zunächst einmal sollten wir uns unserer Stimme bewusst werden – was dem Thema „Überlastung der Stimmbänder“ zugute kam. Denn obwohl wir drei Stunden lang redeten, schrieen und die Tonleiter rauf und runter gingen, war von einem heiseren Krächzen bei niemandem eine Spur zu hören. Letztendlich kann ich sagen: Das Training war nützlich und hat eine Menge Spaß gemacht – und es hat nur die versteckte Kamera gefehlt, die uns bei unseren anfänglichen, lustigen Versuchen gefilmt hätte, damit wir in ein paar Monaten über uns selbst lachen könnten. Am Anfang erschien es uns zwar wohl allen etwas schwierig die Scheu zu verlieren und einfach mal durch den Raum zu schreien. Aber zum Schluss hat’s bei jedem geklappt und unsere herausgepickte Szene hörte sich auch schon viel besser an. Trotzdem: Der Weg zum Profi ist lang …

Bevor es richtig los geht, muss das Sprechen gelernt sein.