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Kategorie: Projektpartner Steinfurt, Datum des Beitrags: 2006-08-05

Amaryllis und die Rettung der Feen


Burgsteinfurt. Was essen eigentlich Feen? Kuchen? Gummibärchen? Die Besucher des Burgsteinfurter Wochenmarktes werden sich über solche und ähnliche Fragen am Dienstag gewundert haben, als ihnen die Kinder der VHS-Radiowerkstatt ein Mikrofon unter die Nase hielten und fragten, was sie über die Fabelwesen aus der Fantasiewelt eigentlich wissen. Berührungsängste kannten die kleinen Nachwuchsinterviewer auch diesmal, beim zweiten Teil des Feenprogramms nicht, für den in dieser Woche Heinz Winter das Drehbuch geschrieben hatte, nachdem die Produktion von Emma und die Elfen mit Katja Greiwe und Klaus Uhlenbrock (wir berichteten) im Kasten war. Erzählt wird die Geschichte von Amaryllis und die Rettung des Feenreiches, von einer pfiffigen kleinen Fee, die aus einem Tautropfen geboren wird und deren Freunde von einem bösen Zauberer bedroht werden, der ihnen die Zauberbücher gestohlen hat. Die Feen müssen sich fortan in Wurzelhöhlen verstecken, da sie beim kleinsten Sonnenstrahl zu Nebel verdunsten. Ein Hilferuf erreicht per Flaschenpost den Gülle Giftzwerg, der wiederum mit den Spinnen einen Umhang webt, der so beschaffen ist, dass er die zerstörischen Strahlen des Bösen abwehren kann. Autor Heinz Winter hat für diese Story natürlich eifrig in der einschlägigen Literatur recherchiert, um, wie er gestern sagte, ein Stück zu Papier zu bringen, das insbesondere den Geschmack der Mädchen trifft, was sich wiederum auch in der Besetzung der Werkstatt widerspiegelt, wo neben Laura, Hannah, Johannes & Co. Felix als einziger Junge den Hahn im Korb spielen darf. Bis zum morgigen Freitag sollen alle Szenen für die rund einstündige Sendung, die am 15. August (Dienstag) um 20.04 Uhr im Bürgerfunk von Radio RST ausgestrahlt wird, aufgenommen sein. Das bedeutet noch eine Menge Arbeit für die jungen Radiomacher, denn, so fügte Christine Dohr an: Wir wollen ein lebendiges Stück abliefern. Dabei sind die Kids wiederum in vielen Rollen gefordert, müssen nicht nur ihre schauspielerischen Fähigkeiten entwickeln und den Figuren ihren charakteristischen Stempel aufdrücken, sondern auch die Technik von der Aufnahme der Geräusche über die Auswahl der Musik bis zum Schnitt der Spielszenen erlernen. So machen sie, und das ist der Lerneffekt der Veranstaltung, ihre eigenen Medienerfahrungen. Wie schon in der vergangenen Woche ist die Gruppe eifrig bei der Sache, und vielleicht überlegt sich der eine oder andere Teilnehmer ja einmal, die Arbeit mit dem Medium Hörfunk fortzusetzen, was wiederum die Radiowerkstatt freuen würde. Jedes Kind, das an der Produktion beteiligt war, bekommt eine CD. Die Ausstrahlung wird am 15. August in der Stadtbücherei mit den Familien und Freunden am Radio verfolgt.| http://www.radio-werkstatt.com/ Quelle: Westfälische Nachrichten / Steinfurter Kreisblatt (Steinfurt)



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